Familiencoaching
Familiencoaching in Friedrichsdorf
Du wünschst dir mehr Ruhe am Abendbrottisch. Weniger Diskussionen. Und das Gefühl, dass ihr als Familie an einem Strang zieht.
Im Familiencoaching findest du heraus, was bei euch schon gut läuft, wo ihr hinwollt und welche Schritte euch dorthin bringen.

Du kommst wegen deines Kindes. Und das ist gut so.
Ich weiß: Meistens rufst du an, weil dein Kind gerade viel Wut hat, Angst hat oder nicht mehr in die Schule will. Du wünschst dir, dass es ihm besser geht. Und vielleicht auch dir.
In meiner langjährigen Arbeit mit Kindern habe ich eins immer wieder erlebt: Wenn die Eltern mitmachen, oft sogar die ganze Familie, kommen wir viel weiter. Ein Kind lebt ja nicht allein. Es lebt mit dir und deiner Familie, jeden Tag. Was sich zu Hause verändert, spürt es sofort.
Darum schaue ich nicht nur auf dein Kind, sondern auf eure ganze Familie.

Was wir gemeinsam tun
Familienziele finden
Gemeinsam erarbeiten wir, wo deine Familie hinwill. Oft gestalten wir dazu ein Visionboard, das alle zu Hause daran erinnert.
Stärken entdecken
Jeder in deiner Familie bringt etwas mit, das auf dem Weg zum gemeinsamen Ziel hilft.
Regeln, die im Alltag halten
Ihr macht gemeinsam wenige und klare Regeln. Und jeder weiß, warum sie gelten.
Gut miteinander reden
Wie redet ihr, wenn es schwierig wird? Und wie kann jeder sagen, was er braucht, ohne dass es gleich knallt?
Jedes Kind bekommt seinen Platz
Auch das Geschwisterkind, das nie Ärger macht.
Meist sind es vier Sitzungen. Ich arbeite mit euch Eltern, mit deinem Kind oder mit der ganzen Familie, je nachdem, was gerade dran ist. Meistens in meiner Praxis in Friedrichsdorf, online oder nach Absprache auch bei euch zu Hause.
Wenn du mehr Zeit brauchst, begleite ich dich auch über mehrere Monate. Und wenn es hilft, verbinde ich das Coaching mit anderen Methoden aus meiner Praxis.

So sehe ich Familien
Jedes Verhalten hat einen Sinn.
Auch Wut, Rückzug oder ständiges Diskutieren. Ich finde mit dir heraus, was dein Kind damit sagen will. Verstehen allein reicht aber nicht. Kinder brauchen auch klare Grenzen.
Eltern sind die Großen, Kinder dürfen klein sein.
Kinder brauchen Erwachsene, die den Überblick behalten und Entscheidungen treffen. Das entlastet sie. Ich unterstütze dich dabei, diese Rolle mit Wärme und Klarheit auszufüllen.
Konsequenz statt Strafe.
Eine gute Konsequenz hat mit der Situation zu tun und ist für das Kind nachvollziehbar. Eine Strafe macht vor allem klein.
Erst verstehen, dann einordnen.
Für mich zählt dein Kind, nicht ein Etikett. Ich stelle keine Diagnosen und begleite dich gern, bevor es überhaupt um eine Diagnose geht.
Wenige Schritte, aber die richtigen.
Du bekommst keine Liste mit zwanzig Tipps. Wir suchen die zwei, drei Dinge, die bei euch wirklich etwas verändern.

Wann Familiencoaching passen kann
Eltern kommen zum Beispiel zu mir, wenn …
- ihr Kind starke Gefühle hat und Wut den Tag bestimmt,
- Ängste das ganze Familienleben mitbestimmen,
- Hausaufgaben und Schule jeden Nachmittag viel Kraft kosten,
- ihr Kind morgens nicht in die Schule will,
- sie sich getrennt haben und als Familie neu zusammenfinden möchten,
- es viel Streit gibt und sie nicht mehr wissen, wo sie anfangen sollen,
- sie sich als Eltern nicht immer einig sind,
- sie sich mehr Frieden, Nähe und Zusammenhalt wünschen.

Wer führt hier eigentlich?
Leon ist acht und hat einen starken Willen. Wenn ihm etwas nicht passt, wird es laut. Die Mutter kümmert sich um fast alles: Schule, Hausaufgaben, Streit, Zubettgehen. Der Vater sagt: „Ich halte mich lieber raus.“
In der zweiten Sitzung schreiben wir Familienregeln. Der Vater schlägt eine vor. Die Mutter verbessert ihn, noch bevor er fertig ist. Kurze Stille. Dann sagt er leise: „Siehst du. Deshalb sag ich nichts mehr.“
Die Mutter schaut ihn an. Das hatte sie so noch nie gesehen. Sie wollte ihn nicht kleinmachen. Sie wollte nur, dass nichts schiefgeht.
Ab da haben wir an etwas anderem gearbeitet. Der Vater übernimmt das Zubettgehen, eine Woche lang. Die Mutter lässt ihn machen, auch wenn es schwerfällt. Leon testet natürlich. Und Papa bleibt dabei.

Das Kind, das nie auffällt
Bei Familie K. drehte sich viel um Mats, sechs Jahre, laut und voller Energie. Seine Schwester Lotta, elf, war „die Unkomplizierte“.
Als wir das Familienziel gestalteten, fragte ich jeden, was er dafür braucht. Lotta sagte leise: „Zeit mit Mama. Nur ich.“ Seitdem hat Lotta einmal pro Woche ihre feste Zeit nur mit Mama.
Namen und Einzelheiten sind geändert.

Wenn es bei euch vor allem um Wut geht
Du möchtest erst einmal allein anfangen? In meinem Online-Kurs „Die Leuchtturm-Methode“ zeige ich dir, wie du bei Wutanfällen ruhig bleibst und trotzdem führst. Für 39 €, in deinem Tempo.
Lass uns gemeinsam hinschauen
Du fragst dich, ob Familiencoaching das Richtige für euch ist? Melde dich gern. Im Kompass-Gespräch schauen wir in Ruhe, was bei euch los ist und welcher Weg zu euch passt.
