Angst
Ängste bei Kindern: Begleitung für Familien in Friedrichsdorf und Bad Homburg
Dein Kind will abends nicht allein im Zimmer bleiben. Beim Anblick eines Hundes wechselt es die Straßenseite. Vor dem Schulausflug hat es Bauchweh. Und du merkst: Gutes Zureden hilft nicht mehr.
Wenn dein Kind Angst hat, möchtest du ihm helfen. Ängste gehören zum Großwerden dazu. Manchmal werden sie aber so groß, dass sie den Alltag deines Kindes und eurer Familie bestimmen. In meiner Praxis in Friedrichsdorf begleite ich Kinder, Jugendliche und ihre Eltern, wenn die Angst zu viel Raum einnimmt.

Welche Ängste bei Kindern normal sind
Viele Ängste tauchen in bestimmten Altersphasen auf und verschwinden wieder. Das ist ein Zeichen dafür, dass dein Kind die Welt immer besser versteht.
Kleinkinder
Fremde Menschen, laute Geräusche, die Trennung von Mama oder Papa
Kindergartenalter
Dunkelheit, Monster, Gewitter, Tiere, allein einschlafen (mehr dazu auf meiner Seite Schlaf)
Grundschulalter
Angst vor Fehlern, vor Klassenarbeiten, davor, ausgelacht zu werden, oder dass den Eltern etwas passiert
Jugendliche
Angst vor Ablehnung, vor Versagen, vor dem Urteil anderer, Sorgen um die Zukunft

Wann Angst zu viel Raum einnimmt
Es lohnt sich, genauer hinzuschauen, wenn …
- dein Kind immer mehr Situationen meidet, zum Beispiel Freunde, Sport oder Ausflüge,
- die Angst über Wochen nicht kleiner wird, sondern größer,
- häufig Bauchweh, Kopfweh oder Übelkeit dazukommen, besonders morgens,
- dein Kind nicht mehr in die Schule gehen will (mehr dazu im Artikel Dein Kind will nicht mehr in die Schule?),
- sich euer Familienalltag immer mehr um die Angst herum organisiert.
Wenn körperliche Beschwerden auftreten oder die Angst sehr stark ist, sprich bitte auch mit eurer Kinderärztin oder eurem Kinderarzt. Bei sehr ausgeprägten Ängsten kann auch eine kinder- und jugendpsychiatrische Abklärung sinnvoll sein. Meine Begleitung ersetzt keine ärztliche Diagnostik.

Was hinter Ängsten stecken kann
Angst hat selten nur einen Grund. Oft kommt mehreres zusammen:
Ein Erlebnis
Ein Hund, der gebellt hat. Ein Gewitter, das nachts laut war. Manchmal reicht ein einziger Moment.
Ein empfindsames Wesen
Manche Kinder nehmen mehr wahr als andere. Sie spüren Stimmungen und reagieren stärker auf Neues.
Was Kinder bei uns sehen
Kinder orientieren sich an uns Erwachsenen. Wenn wir selbst ängstlich sind, spüren sie das, auch ohne Worte.
Der Körper
Ein Körper, der schnell in Alarm gerät, macht auch den Kopf unruhig. Manchmal spielen dabei frühkindliche Reflexe eine Rolle.

Was du jetzt schon tun kannst
- Ernst nehmen: „Das ist doch nicht schlimm“ hilft selten. Besser: „Ich sehe, dass dir das Angst macht.“
- Nicht alles vermeiden: Wer der Angst immer ausweicht, lässt sie wachsen. Kleine, machbare Schritte helfen mehr.
- Mut sichtbar machen: Sag deinem Kind, wenn es sich etwas getraut hat, auch wenn es nur ein kleines Stück war.
- Auf dich schauen: Deine Ruhe ist der sichere Hafen für dein Kind.

So arbeite ich mit euch
Am Anfang steht ein ausführliches Erstgespräch. Wir schauen gemeinsam: Wovor hat dein Kind Angst? Seit wann? Was macht es leichter, was schwerer?
Daraus entsteht euer Weg. Je nachdem, was dein Kind braucht, arbeite ich zum Beispiel mit:
mindTV
Mit seinem „Fernseher im Kopf“ findet dein Kind eigene Bilder für Mut und Sicherheit.
KinFlex®-ganzheitliche Reflextherapie
Die Arbeit mit frühkindlichen Reflexen, wenn der Körper schnell in Alarm gerät.
V.E.N.U.S.-Zentrierungstherapie
Wenn hinter der Angst ein früheres Thema liegt, bei deinem Kind oder bei dir.
Elternbegleitung
Wie du deinem Kind im Alltag Halt gibst, ohne die Angst zu verstärken.
Veränderung braucht Zeit, und sie passiert vor allem zu Hause, zwischen unseren Terminen. Dabei begleite ich euch. Mehr zum Ablauf und zu den Kosten
Mila und der weiße Hund
Mila, 10 Jahre, hatte große Angst vor Hunden. In unseren mindTV-Sitzungen schaute sie sich ihre Angst an: Welche Form hat sie, welche Farbe? In ihrer Vorstellung traf sie eine innere Freundin und einen großen weißen Hund, der ihr erklärte: „Du musst immer erst fragen, bevor du einen Hund anfasst.“
Später in der Praxis lernte Mila meinen damaligen Praxishund Yoshi kennen. Er blieb zuerst in der Ferne, und Mila durfte selbst entscheiden, wie nah sie ihm kommt. Schritt für Schritt traute sie sich. (Name geändert)
Heute ist Pini mein Praxishund. Auch bei Pini dürfen Kinder selbst entscheiden, wie nah sie kommen möchten.

Wie Kinder mit ihrer Vorstellungskraft Mut finden
In diesem Video von mindTV® siehst du an einem Beispiel, wie ein Kind in seiner Vorstellung eigene Bilder für schwierige Gefühle findet:
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Lass uns gemeinsam hinschauen
Du merkst, dass die Angst deines Kindes euren Alltag bestimmt? Melde dich gern. Wir klären in Ruhe, ob und wie ich euch unterstützen kann.
Erstgespräch
Schreib mir über das Kontaktformular. Ich melde mich zeitnah bei dir.
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